Konzept

Konzept

Unser Konzept sieht vor, dass wir den baulichen Eingriff zunächst auf Basis von Gesprächen zwischen Künstlerinnen und Schulleiterin/ArchitektInnen/sonstigen Beteiligten skizzieren und daraus mögliche Orte auswählen, für welche wir ein konkretes Projekt mit SchülerInnen formulieren und konzipieren. Über einen vereinbarten Zeitraum sind wir vor Ort und analysieren die Ist-Situation, setzen Impulse in Material, Diskussionen, Exkursionen und Experimenten, um damit in enger Zusammenarbeit mit den SchülerInnen und allen anderen Nutzern des Gebäudes einen baulichen Eingriff zu ermitteln. Dieser wird dann in Zusammenarbeit mit den ArchitektInnen in den Umbau integriert.

Grundlage unseres Konzeptes bildet unsere jeweilige künstlerische Ausbildung, unsere Erfahrung mit der Realisation umfangreicher künstlerischer Konzepte, die Koordination von Gruppenprojekten mit entsprechenden Kommunikationsstrukturen und die Erfahrung im Anleiten von Schülern, Jugendlichen und Studenten in vergleichbaren Arbeitssituationen. Unser Ansatz im eigenen künstlerischen Tun bildet die grundsätzliche Kompetenz für das Herangehen und ist die Voraussetzung, komplexe Strukturen – auch Unternehmens- oder Institutionsstrukturen – zu erfassen und zu analysieren. Davon ausgehend erarbeiten wir künstlerische Konzepte und daraus resultierende Formen, die prozesshaft innerhalb der vorgegebenen Strukturen (der Institution) wirken und mit diesen (weiter)arbeiten – somit auf eine Gesamtsituation Einfluss nehmen.

In allen Projektphasen (Vorbereitung, Ausführungsplanung und Umsetzung) bilden wir die Schnittstelle aller Beteiligten (Schüler, Lehrer, Architekten, Behörden, Eltern etc.). Die Kommunikation zwischen den einzelnen Beteiligten macht deshalb einen wesentlichen Bestandteil unserer Arbeit innerhalb des Projektes aus.